Städte
Třeboň – historische Stadt des Jahres 1996
Eine Stadt umgeben von Fischteichen, die erste Erwähnung stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Seit dem Jahr 1365 ist hier die tschechische Bezeichnung anzutreffen, früher lediglich „Wittingau“. Die größte Blüte erreichte Třeboň im 16. und am Anfang des 17. Jahrhunderts unter Wilhelm und Peter Wok von Rosenberg. Nach dem Jahr 1611 kam das Geschlecht der Švamberkové, im Jahr 1660 wurden die Schwarzenberg Besitzer des Gutes von Třeboň. Im 19. Jahrhundert entstanden in Třeboň Moorbäder. Die Stadt hat den Titel „Bad“, ein städtisches Denkmalgebiet und ist Zentrum des Naturschutzgebietes Třeboňsko.
Praktische Informationen:
Das Informations- und Kulturzentrum der Stadt Třeboň
Masarykovo nám. 103, 379 01 Třeboň
+420 384 721 169, +420 724 064 504 , www.itrebon.cz, info@itrebon.cz
X.-IV. po-pá 9.00-17.00, V.a IX. po-so 9.00-17.00, VI.-VIII. po-so 9.00-18.00, ne 10.00-17.00 hod.
Wir empfehlen zu besuchen:
Das staatliche Schloss Třeboň
Einer der ältesten Schlosskomplexe in der Tschechischen Republik, erstmals erwähnt im Jahr 1374. Auf dem Schloss ist das ehemalige Archiv der Rosenberg, heute in Verwaltung des Staatlichen Regionalarchivs Třeboň.
Das Haus der Natur mit Ausstellung „Třeboňsko – Landschaft und Leute“
Im historischen Untergeschoss des Rosenberg-Schlosstraktes in Třeboň befindet sich eine modern angegangene Ausstellung über das Phänomen der Fischerei von Třeboň, ihre ruhmreichen Gründer und Arbeiten.
Der historische Masaryk-Palast
Der ursprüngliche Marktplatz mit Renaissance-Granitbrunnen (1569) und Mariensäule aus dem Jahr 1780, umgeben von Bürgerhäusern mit Kern und Keller aus der Gotik und Renaissance.
Das ehemalige Augustinerkloster
Ein ursprünglich gotisches Kloster, gegründet im Jahr 1367 mit erhaltenem Kreuzgang, Viridarium, St. Vinzenz-Kapelle und der zweischiffigen, gotischen Kirche der königlichen Jungfrau Maria und des St. Ägidius.
Das Josef Kajetán Tyl-Theater
Das Theater im Empire-Stil wurde im Jahr 1832 in den Räumlichkeiten der damals ausgebrannten Mälzerei der Stadtbrauerei errichte.
Lassen Sie sich nicht entgehen:
Das Neujahrsfeuerwerk ( Januar )
AniFilm, das internationale Animationsfilm-Festival ( April )
„Um Třeboň herum“ („Okolo Třeboně“), ein Genre übergreifendes Musikfestival ( Juni )
„Nocturne von Třeboň“ („Třeboňská nocturna“), traditionelles, internationales Festival der klassischen Musik in Třeboň ( Juli )
Die historischen Jakub Krčín-Feierlichkeiten ( Juli )
Das Bäder-Třeboň („Lázeňská Třeboň“), unterhaltsame Präsentation der Bäder von Třeboň (August)
Die Fischer-Feierlichkeiten von Třeboň, Besichtigung und Beehrung des Fischerei-Handwerks und der Tradition ( August )
Der St. Wenzels-Markt („Svatováclavský jarmark“) ( September )
Advent und Weihnachten in Třeboň ( Dezember )
Vergessen Sie nicht auch weitere historische Städte zu besuchen:
Blatná
Die Stadt liegt im südwestlichen Teil des Kreises Südböhmen. Eine erste schriftliche Erwähnung von Blatná stammt aus dem Jahr 1235, im Folgenden besaß das Geschlecht der Bavorové ze Strakonic die Siedlung. Im 15. und am Anfang des 16. Jahrhunderts ist die Burg von Blatná Zentrum des Herrschaftsgebietes der Herren von Rožmitál. Im Jahr 1601 wurde Blatná vom Kaiser Rudolf II. zur Stadt erhoben. Die Stadt ist in einer aus mäßigen Granitbergen und den Flächen der wunderschönen Fischteiche gebildeten Landschaft gelegen. Den Namen bekam die Stadt nach dem Sumpf („blata“), in ihm wurde sie gegründet, ihr historischer Kern ist eine städtische Denkmalzone.
Das Infozentrum
Tř.J.P.Koubka 4 , 388 01 Blatná
+420 383 323 100, www.ciao.cz, infocentrum@mesto-blatna.cz
Das Schloss Blatná
Das Wasserschloss Blatná, ursprünglich als Schloss im Sumpf errichtet, und laut diesem bekam auch die nahe liegende Siedlung diesen Namen. Der erste schriftliche Beleg ist aus dem Jahr 1235. Von der Burg ist die teilweise erhaltene romanische Kapelle das Älteste (1220).
Das Stadtmuseum Blatná
wurde im Jahr 1922 gegründet, gleichzeitig mit dem Museum auch die Regionalmuseums-Gesellschaft. Im Jahr 1974 wurde die Erinnerungsstätte der Stadt Blatná errichtet, verwaltet vom Museum der Region „Střední Pootaví“ in Strakonice.
Soběslav
Die Stadt liegt am Zusammenfluss der Lužnice und dem Bach Černovický potok in der malerischen südböhmischen Landschaft, über 300 Jahre war sie mit dem Geschlecht der Rosenberg verbunden. Soběslav ist eine attraktive Ansammlung von kulturellen Sehenswürdigkeiten und natürliches Zentrum für seine Umgebung. Angenehme Radwege fordern Touristen zu Familienausflügen durch die umliegenden Gemeinden auf. In ihnen sind im Bauernbarock errichtete Höfe zu sehen, in der Umgebung dann umfangreiche Wälder, Teiche, Moore und eine Menge an weiteren, kulturellen und naturellen Sehenswürdigkeiten.
Das Informationszentrum
Náměstí Republiky 1/1 , 392 01 Soběslav
+420 381 508 105 , www.musobeslav.cz, icko@musobeslav.cz , kocourkova@musobeslav.cz
Das Haus „Smrčkův dům“
Ist das einzige erhaltene Renaissance-Haus in Soběslav, heute Sitz des Volkskundemuseum.
Die Friedhofskirche St. Markus – gegründet im Jahr 1650 durch den Bürgermeister Zachariáš Marek Markovský. Heute Galerie St. Markus.
České Budějovice
Im einsamen Herzen Südböhmens, an den Zusammenflüssen der Flüsse Moldau und Malše, wurde im Jahr 1265 die Stadt České Budějovice vom König Přemysl Otakar II. gegründet. Den Grundriss der Stadt vermaß der Burggraf Hirzo von Zvíkov, von einem quadratischen Stadtplatz aus spannt sich das regelmäßige Straßennetz aus.
Schatz von České Budějovice ist der historische Kern mit einer Vielzahl an wertvollen klerikalen und weltlichen Bauten, mit gotischen, aus der Renaissance stammenden und hauptsächlich barocken Häusern, mit einzigartig erhaltenen Arkaden rund um den ganzen Stadtplatz.
Das Tourismus- und Informationszentrum
Náměstí Přemysla Otakara II. č. 2 , 370 92 České Budějovice
+420 386 801 413, www.cb-info.cz, infocb@c-budejovice.cz
Der Schwarze Turm - ein unübersehbares Wahrzeichen der Stadt. Sein Bau in den Jahren 1549-1577 sollte nach außen hin den wirtschaftlichen Aufschwung von České Budějovice ausdrücken. Gleichzeitig diente er als Glockenturm und Warte, von seinem Umgang aus wurde die Stadt ununterbrochen auf eine mögliche Brandgefahr hin überwacht.
Das Dominikanerkloster mit der Kirche Mariä Opferung
Das Objekt gehört zu den ältesten Bauten in der Stadt. Diesen Ort erhielt der Dominikanerorden gleich nach der Stadtgründung und residierte hier mehr als 500 Jahre.
Tábor
Die Stadt, ursprünglich eine von Přemysl Otakar II. gegründete Burgstätte (erste Erwähnung aus dem Jahr 1368), wurde auf einem Felsen überhalb des Flusses Lužnice errichtet. Berühmt wurde sie durch Jan Žižka und der mit ihm verbundenen Hussitenzeit. Das historische Zentrum bietet aber auch heute noch eine Besichtigung der mittelalterlichen Befestigung, das Hussitismus-Museum, unterirdische Gänge, die Burg Kotnov mit dem Bechiner Tor („Bechyňská brána“) und die Ausstellung „Der Schatz von Tábor“ in der ehemaligen Brauerei. Im neueren Teil der Stadt können Sie den Botanischen Garten besuchen. Aus der ruhmreichsten Zeit der Stadt ist auch der Stausee Jordán, in der westlichen Vorstadt schließlich noch die barocke Kirche in Klokoty.
Das Infozentrum der Stadt Tábor
Žižkovo náměstí 2, 390 01 Tábor
+420 381 486 230, www.tabor.cz, infocentrum@mutabor.cz
Das Hussitismus-Museum in Tábor
Die Ausstellung des Hussitismus-Museums ist in den Räumlichkeiten des spätgotischen Rathausgebäudes von Tábor untergebracht. Die Ausstellungsräume stellen die Wurzeln des Hussitismus, die Persönlichkeit des Gelehrten Jan Hus, die Entstehung von Tábor, den unbesiegten hussitischen Feldherrn Jan Žižka aus Trocnov und noch mehr vor.
Der Turm Kotnov
Eine Hauptsehenswürdigkeit als ältestes, erhaltenes, architektonisches Denkmal in Tábor stellt der Turm Kotnov dar. An ihm liegt das Bechiner Tor („Bechyňská brána“) an, das einzige erhaltene Tor der ehemaligen Stadtbefestigung.











